Im Tanzsportverband Schleswig-Holstein gibt es immer mal wieder neue Aktionen für und mit unseren Paaren. So auch Anfang des Monats als die Spitzenpaare der Hauptgruppe aus dem TSH mit den Dauerbrennern der MAS III Latein gemeinsam zu den Turnieren des Christmas Balls in Zagreb gereist sind.
Für die Paare des TSH ist es wichtig, sich neben den Ranglisten und Meisterschaften in Deutschland auch im Ausland zu präsentieren, um den nächsten Schritt auf der Erfolgsleiter zu nehmen. Fünf Paare und ein Landessportwart traten also die Reise nach Zagreb – einigen Flugängsten zum Trotz – an.
Da die Turniere am Samstag früh beginnen sollten trafen sich bereits am Freitag morgen Joshua und Jadzia Khadjeh-Nouri (TSC Astoria Norderstedt) sowie Özgün Dogan / Viktoriia Komarntytska (TSA des 1. SC Norderstedt) mit Sportwart Jes Christophersen am Hamburger Flughafen um die Reise via München nach Zagreb anzutreten. Ein fröhliches Reiseteam war gespannt, was das Wochenende wohl bringen würde. Kevin Khan und Anna Cheban (TSA des 1. SC Norderstedt)hatten sich schon frühmorgens über Warschau auf den Weg gemacht und Kai Schweiger / Valeria Scheiermann (TSA des VfL Pinneberg) traten am Abend den Weg direkt von Stuttgart aus an.

In Zagreb hatte der TSH – Reisetrupp dann Gelegenheit, die wunderschön weihnachtlich geschmückte Stadt zu erkunden – auch ein wichtiger Aspekt, damit man sich auch einmal außerhalb der Tanzfläche kennenlernen und austauschen kann.

Der Turnierbeginn am Samstag morgen gehörte den Lateinern im Rising Stars- Turnier der Hauptgruppe. Gleich drei TSH – Paare gingen hier an den Start und erlebten gleich das harte Geschäft des Internationalen Geschäfts. Mit guten Leistungen aber zu unscheinbar in den großen Runden mussten Kai und Valeria sowie Özgün und Viktoriia früh die Segel streichen, während Kevin und Anna das Semifinale erreichten und sich gut darstellen konnten. Platz 8 war der verdiente Lohn, mit einem Quäntchen mehr Glück wäre das Finale möglich gewesen.

Das Finale erreichten dann am Abend Johua und Jadzia Khadjeh-Nouri im WDSF International Open Standard Adult. Exakt 30 Paare gingen an den Start und Joshua und Jadzia zeigten von Anfang an, dass sie ganz nach vorne wollten. Hinter den Siegern aus Bulgarien holten sich die beiden Schleswig-Holstein den klaren 2. Platz mit nahezu allen zweien und sogar sechs Bestwertungen. Weitere wichtige Punkte in der Weltrangliste sind die Folge.
Kevin Khan und Anna Cheban tanzten ihr zweites Turnier an diesem Tag und scheiterten knapp vor dem Semifinale in einem sehr starken Feld der Standardtänzer.

Am Sonntag gingen als erstes die 10 – Tänzer, unter ihnen wieder Kevin und Anna, an den Start.
Es gibt ja nur noch wenige 10 – Tänze – Turniere, deshalb wollten Kevin und Anna diese Gelegenheit gerne wahrnehmen. Auch hier erreichten sie das Semifinale und konnten sich einen tollen 10. Platz ertanzen.
Am Tag zuvor waren nun auch die international erfahrenen Harald und Antje Wolff für ihr Turnier der Senioren III Latein angereist. Die beiden Norderstedter kennen sich im WDSF – Bereich bestens aus und rechneten sich daher zurecht gute Chancen auf eine vordere Platzierung aus.
Ehepaar Wolff ist auch in der Weltrangliste sehr gut platziert, diese Platzierung muss natürlich aber auch durch gute Platzierungen gehalten werden. Auch in einem kleinen Feld von 8 Paaren müssen die anderen Paare erst einmal geschlagen werden. Umso größer war die Freude als Harald und Antje dann für den 2. Platz aufgerufen wurden.

Das letzte Turnier mit TSH – Beteiligung war das WDSF International Open Latin Adult in dem wiederum Kai Schweiger / Valeria Scheiermann sowie Özgün Dogan / Viktoriia Komarnytskia an den Start gingen. Nach dem Turnier am Tag vorher gab es die Anweisung erstmal „mit Vollgas“ zu tanzen, was beide Paare sehr gut umgesetzt haben. Somit gab es im deutlich stärker besetzten Turnier die besseren Ergebnisse. Beide Paare erreichten die erste Zwischenrunde, Özgün und Viktoriia durften sich über den Anschluss zum Semifinale freuen (ein tolles Resultat für ihr erstes WDSF – Open) und auch Kai und Valeria konnten knapp dahinter sehr zufrieden sein.
So traten alle Paare geschafft aber zufrieden den Rückweg an. Als Letzter verließ am Montagmorgen der Landessportwart das Geschehen – er hatte noch bis Mitternacht werten dürfen.

So ging ein schönes Wochenende zu Ende – alle Paare waren einhellig der Meinung, dass man so eine Fahrt unbedingt wiederholen sollte. Zum einen ist es gut, die Paare auch einmal international zu sehen, zum anderen stärkt es den Zusammenhalt im Team.
Die Ergebnisse finden Sie hier.
