Tanzsportverband Schleswig-Holstein e.V.

Wertungsrichter bei Landesmeisterschaften

Die Wertungsrichter für die Landesmeisterschaften des Tanzsportverbandes Schleswig-Holstein werden durch den kleinen Sportausschuß und das Präsidium des Tanzsportverbandes eingesetzt.
Um eine Landesmeisterschaft im Tanzsportverband Schleswig-Holstein werten zu können, müssen die Wertungsrichter:
a) die erforderliche Lizenz besitzen und
b) sich aktiv auch für das Werten von offenen Turnieren im Tanzsportverband Schleswig-Holstein zur Verfügung stellen

Der Ablauf des Einsatzes gestaltet sich wie folgt:
Bis zum 01. September eines jeden Jahres erstellt der Beauftragte für den Zentralen Wertungsrichtereinsatz eine Liste aus der zu ersehen ist, welche Wertungsrichter sich am Werten der offenen Turniere im Tanzsportverband Schleswig-Holstein beteiligt haben. Dabei ist Bezug zu nehmen zum einen auf die zunächst angegebene Bereitschaft, dann auf die Absagen und die tatsächlich gewerteten Turniere.
Diese Liste überstellt der ZWE an den Sportwart des TSH.
Der Sportwart erstellt daraufhin unter Berücksichtigung der Einsätze für Deutsche Meisterschaften und Gemeinsame Landesmeisterschaften Nord eine Liste für die Landesmeisterschaften des darauffolgenden Jahres. Dabei ist zu berücksichtigen, dass

a) zunächst die Wertungsrichter vorrangig eingesetzt werden, die im vorherigen Jahr keine Landesmeisterschaft gewertet haben
b) die Wertungsrichter wenn möglich nicht für die gleiche Landesmeisterschaft innerhalb von zwei Jahren eingesetzt werden.
c) die unterklassigen Landesmeisterschaften zunächst auch den Wertungsrichtern mit C –Lizenz vorbehalten bleiben.

Die Landesmeisterschaften werden (mit Ausnahme der Gemeinsamen Meisterschaften im Nordverbund) in Kooperation mit dem Hamburger Tanzsportverband, dem Tanzportverband Mecklenburg-Vorpommern und dem LTV Bremen (Four-Nord) ausgerichtet. Für diese Meisterschaften entsendet jeder Verband einen Wertungsrichter und der ausrichtende Verband zwei.

Wertungsrichtereinsatz bei Gemeinsamen Landesmeisterschaften und Gebietsmeisterschaften

Der Wertungsrichtereinsatz für Gemeinsame Landes- und Gebietsmeisterschaften werden vom Landessportwart vorgenommen. Die Wertungsrichter sollen (nach den Beschlüssen des Nordverbundes) aus dem Topf der Wertungsrichter für Ranglisten und Deutsche Meisterschaften kommen oder in Zukunft für diesen Topf vorgesehen sein.

Die Nordvereinbarung sagt dazu:

5. Wertungsrichter

Die nach der TSO erforderlichen Wertungsrichter werden wie folgt bestimmt:

5.1. Jeder der beteiligten Landestanzsportverbände benennt einen Wertungsrichter aus seinem Land mit
entsprechender gültiger Lizenz.
5.2. Bei allen Gemeinsamen Landesmeisterschaften der Senioren und der Hauptgruppe benennt der
Landessportwart des ausrichtenden Verbandes zwei weitere Wertungsrichter aus zwei nicht beteiligten
Landestanzsportverbänden.
5.3 Dabei sind folgende Regeln zu beachten:

  • kein Landesverband darf im Wertungsgericht doppelt vertreten sein.
  • bei den benannten Wertungsrichtern sollte es sich um Topf- Wertungsrichter handeln.
  • Angehörige einer Familie und Lebenspartner dürfen - auch wenn sie für unterschiedliche Vereine werten - nicht gemeinsam als Wertungsrichter eingesetzt werden.
  • Ein Wertungsrichter darf in einer Wettkampfsaison nur eine Gemeinsame Landes- oder Gebietsmeisterschaft werten

Wertungsrichtereinsatz bei Deutschen Meisterschaften

Die Wertungsrichter für Deutsche Meisterschaften / Deutschlandpokale werden auf der DTV - Sportausschusssitzung II eines jeden Jahres aus dem Topf des jeweiligen Landesverbandes gelost.

Die Zusammensetzung des Topfes erarbeitet der Landessportwart in Zusammenarbeit mit dem Präsidium.

Eingangsvoraussetzungen für den "Topf"

  • Besitz der S - Lizenz
  • S - Lizenz seit mindestens 2 Jahren (im Ermessen des SAS)
  • Eingangsalter max. 55 Jahre im Wettkampfjahr
  • maximales Alter 70 Jahre im Wettkampfjahr

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