Christi Himmelfahrt, Vatertag oder einfach nur ein freier Tag: Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Feiertag im Mai auf angenehme Art zu verbringen. Die angehenden Trainer*innen B-Leistungssport Standard, die Anfang Januar ihre fachliche Ausbildung im Tanzsportverband Schleswig-Holstein absolviert hatten, hatten sich diesen Tag freiwillig in Abstimmung mit ihrem Ausbilder, Boris Rohne, als Prüfungstag ausgesucht.
Start war bereits morgens um 09.00 Uhr bei Tanzen in Kiel. Der Verein hatte wieder einmal seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und in gewohnter Manier alle Anwesenden bestens versorgt. Unter den Augen der Prüfungskommission bestehend aus den beiden A-Trainer*innen Betty & Gerwin Biedermann, die als Fachprüfer*innen die Prüfungen abnahmen sowie den Beisitzern Lars Kirchwehm (TSH-Präsident) und Jes Christophersen (Landessportwart TSH) galt es vier Teilprüfungen zu absolvieren. Den Prüfungsvorsitz hatte Landeslehrwartin, Birgit Bendel-Otto, inne. Selbstverständlich war auch Boris Rohne vor Ort.
Gestartet wurde mit der tänzerischen Prüfung. In drei ausgelosten Standard-Tänzen (Langsamer Walzer, Tango und Slowfoxtrott) musste jeweils eine Minute als Dame und Herr getanzt werden.
Anschließend folgten die Lehrproben. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die acht Paare, die sich trotz Feiertag bereit erklärt hatten, den Verband zu unterstützen, indem sie sich als Demo-Paare zur Verfügung stellten.
Nach der Mittagspause ging es dann mit dem Teil weiter, der in der Ausbildung zum B-Trainer zum ersten Mal geprüft wird. Hinter dem Fachbegriff „Tanzsportspezifische Praxis“ verbirgt sich das Erkennen und Aufschreiben einer Choreographie über 12 Takte. Betty & Gerwin Biedermann demonstrierten Slowfoxtrott und die Teilnehmer*innen mussten sowohl die getanzten Figuren als auch den Rhythmus zu Papier bringen.
Den Abschluss des Tages bildete das „Figurenziehen“ (Fachliche Prüfung). Dabei mussten in drei Tänzen jeweils drei Figuren als Herr und Dame demonstriert und erklärt werden.
Die 10 Lehrgangsteilnehmer*innen aus Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, dem Saarland und Schleswig-Holstein legten im Großen und Ganzen sehr gute Prüfungen ab. Daran hat auch Boris Rohne einen erheblichen Anteil, der zum ersten Mal als Referent in Schleswig-Holstein tätig war.
