Am 29. und 30. August fand im TSZ Schwarzenbek der Lateinsommerkader des TSH statt. Trainiert wurde von Manuela Faller und Alessia Gigli, die kurzfristig für Bundestrainer Timo Kulczak eingesprungen war und sich dieser Herausforderung mit großem Engagement gestellt hat.
Samstag
Der erste Tag startete mit einer gemeinsamen Endrunde der Tänze ChaCha, Rumba und Jive, in der sich LK1 und LK2 gemeinsam warmtanzten und direkt unter Wettkampfbedingungen gefordert wurden. Im Anschluss wurden die beiden Leistungsklassen aufgeteilt und arbeiteten in Kleingruppen abwechselnd bei Manuela und Alessia an ChaCha und Rumba, sodass jedes Paar und jeder Solotänzer von beiden Trainerinnen individuelles Feedback bekam. Nach einer kurzen Mittagspause ging es mit Samba und Jive in gleicher Struktur weiter.
Im Fokus standen dabei über alle Tänze hinweg drei zentrale Trainingspunkte: die Haltung, das Timing und der Fokus. Diese Schwerpunkte wurden zunächst anhand einzelner Figuren isoliert erarbeitet, bevor die Paare und Solotänzer das Erlernte direkt in ihrer eigenen Choreografie umsetzten. Dieser Wechsel aus gezielter Detailarbeit und ganzheitlicher Anwendung zog sich als roter Faden durch das gesamte Wochenende.
Parallel zum Kadertraining fand am Nachmittag der Kinderkader statt, sodass auch der Nachwuchs an diesem Wochenende intensiv gefördert wurde. Den Abschluss des ersten Trainingstages bildete eine Open Practice, bei der Kaderpaare, Kinderkaderpaare sowie Paare von außerhalb gemeinsam in mehreren Endrunden auf die Tanzfläche gingen. Diese Gelegenheit, sich außerhalb des regulären Trainings noch einmal unter Wettkampfbedingungen zu messen, wurde von allen Beteiligten rege genutzt und rundete einen intensiven ersten Tag stimmungsvoll ab.
Sonntag
Der zweite Tag widmete sich dem fünften Tanz, dem Paso Doble. Im Mittelpunkt standen hier der Körperaufbau und die Armhaltung, die im Paso Doble eine besonders zentrale Rolle für die Ausstrahlung und Präsenz auf der Tanzfläche spielen. Auch hier wurde wieder in gewohnter Struktur gearbeitet: von der einzelnen Figur bis zur vollständigen Wirkung in der Choreografie.
Nach der Mittagspause wurden in drei Gruppen noch einmal alle fünf Tänze durchgegangen. Dabei wurden die über das Wochenende erarbeiteten Trainingspunkte zunächst im langsamen Tempo gefestigt, bevor sie anschließend im schnellen Tempo in der eigenen Choreografie gezeigt wurden. So konnten die Paare und Solotänzer noch einmal überprüfen, wie stabil die neuen Impulse bereits unter erhöhtem Tempo und Druck sitzen.
Ein rundum gelungenes und intensives Trainingswochenende, das den Kaderpaaren und Solotänzern wertvollen Input für die kommende Turniersaison mitgegeben hat. Ein großes Dankeschön geht an Manuela Faller und Alessia Gigli für zwei lehrreiche und motivierende Trainingstage, insbesondere an Alessia für die kurzfristige und hervorragende Vertretung von Bundestrainer Timo Kulczak.
