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Deutsche Meisterschaft Hauptgruppe S – Standard – eine Nachlese

17. Dezember 2025 | Sport-News

Noch eine deutsche Meisterschaft stand in diesem Jahr aus, die terminlich verlegt werden musste, weil der ursprüngliche Termin mit der Weltmeisterschaft der gleichen Klasse kollidierte: die Deutsche Meisterschaft der Hauptgruppe S – Standard.
Der Termin lag für den TSH ungünstig, wurde doch das Wochenende der Baltic Youth Open gewählt. Der Ort bleib nahezu der Gleiche. Aus Dresden wurde Coswig, nur wenige Kilometer entfernt.

Die Börse in Coswig war somit der Austragungsort einer Deutschen Meisterschaft an der 45 Paare teilnahmen, unter ihnen auch 5 Paare des Tanzsportverbandes Schleswig-Holstein.

Die Paare wurden mit Länderfahnen in den Saal geleitet – eine nette Idee, die zudem zeigte, wie stark die TSH – Delegation war. Der mitgereiste TSH Sportwart war zurecht stolz auf „seine“ Paare.

Zwei Paare mussten sich leider nach der Vorrunde verabschieden, obwohl beide eine ansprechende Leistung gezeigt hatten.  Für Cara Madleen Knust und Tobias Harren vom VfL Pinneberg war es die erste Deutsche Meisterschaft der S – Klasse. Sie präsentierten sich überzeugend, mussten aber dem hohen Niveau der Meisterschaft Tribut zollen. Wie sagte ein Gast: „es fehlen bei dieser Meisterschaft die schlechten Paare“ so mussten schon viele Paare nach der Vorrunde die Segel streichen, die sicherlich die nächste Runde verdient gehabt hätten.

So auch Albi und Klara Ballata vom 1. SC Norderstedt, die mit Platz 35 sicher zu schlecht weggekommen sind und gerne mehr Kreuze für die nächste Runde erbeutet hätten. Auch für dies Paar war es die erste Deutsche Meisterschaft nach dem Aufstieg Anfang des Jahres – auf dem ein oder anderen Turnier in der S – Klasse haben sie schon gute Ergebnisse erzielt.

In der 24er Runde ging es hoch her. Viele Paare zeigten schon hier tolle Leistungen und es war allen klar, dass der Einzug ins Semifinale schwer werden würde. Leider verlor der TSH zwei weitere Paare in dieser Runde, beide waren natürlich nicht glücklich mit dem Ergebnis.
Jerico Khadjeh-Nouri und Lena Schröer vom TSC Astoria Norderstedt zeigten sich auf den Punkt genau fit und demonstrierten in neuem Outfit ihre derzeitige Leistungsstärke. Leider konnten sie mit Platz 16 nicht ganz das Ergebnis des Vorjahres halten – ein Beweis dafür, wie stark das Feld der Meisterschaft war.
„Nicht schon wieder“ war die spontane Aussage von Anna Cheban, die mit ihrem Partner Kevin Khan zum zweiten Mal hintereinander den Anschlussplatz an das Semifinale belegte. Kevin und Anna vom 1. Sc Norderstedt befinden sich seit Wochen in bestechender Form – sie hätten gut in eben dieses Semifinale gepasst.

So verlieben als letztes Paar des TSH Joshua und Jadzia Khadjeh-Nouri, die sich zum dritten Mal hintereinander ins Finale tanzen wollten. Dies sollte auch problemlos gelingen. Viele Fachleute hatten einen Zweikampf zwischen des Geschwistern Tsykhanovskyi aus Baden Württemberg und den Khadjeh-Nouris vom TSC Astoria Norderstedt um den vakanten Platz 3 im Finale erwartet. Umso größer war die Überraschung als bei der Siegerehrung erst die Baden-Württemberger auf Platz 6 und dann die Schleswig-Holsteiner auf Platz 5 aufgerufen wurden. Vorzuwerfen hatten sich Joshua und Jadzia auf jeden Fall nichts , hatten sie doch ein überzeigendes Turnier getanzt.
So war die TSH  – Delegation am Ende des Tages nicht 100% ig zufrieden mit dem Ergebnis, mit den Leistungen konnten sie es allemal sein.

Die nächsten Turniere werden wieder Gelegenheiten geben, die Ergebnisse umzudrehen – dann werden die TSH – Paare auf jeden Fall dabei sein.

Die TSH – Paare der Deutschen Meisterschaft Hgr. S – Standard: vl: Klara und Albi Ballata, Cara-Madleen Knust und Tobias Harren, Anna Cheban und Kevin Khan, Jadzia und Joshua Khadjeh-Nouri, Lena Schröer und Jerico Khadjeh-Nouri
Foto; Christophersen

Das Gesamtergebnsi finden Sie hier.

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