Der Bundesmannschaftspokal als Saisonabschluss der Masters S-Paare Standard (Altersklasse II aufwärts) tourt durch die Republik und machte in diesem Jahr Station in Wiesbaden. Eine Rekordbeteiligung von 13 Mannschaften aus 14 Bundesländern (nur Bremen und Mecklenburg-Vorpommern waren leider nicht dabei) startete in das Turnier um den begehrten Pokal.
Natürlich war auch der TSH mit von der Partie mit den Paaren Klaus Michael Gluchowski & Dr. Kathrin Rosenkranz-Gluchowski, Andreas & Annette Reumann sowie Benno & Maren von der Ohe, zum siebten Mal als Mannschaftskapitänin dabei Landeslehrwartin Birgit Bendel-Otto.
Zum zweiten Mal in Folge erreichte die Mannschaft das große Finale und ertanzte sich in der Endabrechnung einen tollen sechsten Platz.
Der ursprüngliche Plan, als Mannschaft gemeinsam mit einem VW-Bus zu fahren, löste sich leider durch verschiedene kurzfristige Ereignisse in Luft auf. Doch letztendlich kam Team Schleswig-Holstein am Freitagabend relativ gemeinsam im Hotel an.
Der Samstagmorgen begann nach dem Frühstück erst einmal mit einer gemeinsamen Bastelstunde. Denn die Besonderheit des Bundesmannschaftspokales ist landestypische Gastgeschenke für die anderen beteiligten Mannschaften mitzubringen. Der TSH hatte sich in diesem Jahr etwas Kulinarisches überlegt: Holsteiner Kartoffelsuppe in zwei Varianten sollte es sein. Die Suppengläser mussten noch in Landesfarben dekoriert und mit Grußkarten versehen werden.



Aufgrund der Rekordbeteiligung startete das Turnier bereits am Nachmittag mit der Vorrunde. Aber kein Bundesmannschaftspokal beginnt ohne das Wichtigste: dem Austausch der Gastgeschenke, der in diesem Jahr relativ geordnet verlief.
Das Turnier war hochgradig besetzt: Alleine aus der Masters III S waren fünf der sechss Finalpaare der letzten DM am Start sowie vier Finalpaare der DM Masters II S-Standard. Doch die TSH-Paare, die teilweise schwere Gruppen zugelost bekamen, ließen sich davon nicht irritieren. Durch die gegenseitige Anfeuerung zeigten die TSH-Paare von Anfang an sehr gute Leistungen, so dass man schon mit dem großen Finale rechnen konnte. Groß war die Freude dann im TSH-Lager, dass es dann auch klappte.
Kleines und großes Finale wurden im Rahmen einer Abendveranstaltung mit Publikum ausgetragen. Natürlich gab es dann auch den Einmarsch der Mannschaften und die Vorstellung.
Wie immer beim Bundesmannschaftspokal war die Stimmung während der Finalrunden großartig. Alle Mannschaften feuerten sich gegenseitig an und die Paare auf der Fläche gaben trotz der langen Saison, die hinter ihnen liegt, noch einmal alles.
Das Team aus Schleswig-Holstein ist mit dem 6. Platz von 13 Mannschaften mehr als zufrieden und der Abend klang wie gewohnt feucht fröhlich aus.

Das Ergebnis:
1. Team Bayern
2. Team Hessen
3. Team Berlin
4. Team Niedersachsen
5. Team Hamburg
6. Team Schleswig-Holstein
