Das Bild zeigt das Ende dieses ersten Tages – ohne Übertreibung: Es war ein Tanzfest! Das abschließende Teammatch hat alle Tänzerinnen und Tänzer in gemeinschaftliche Feierlaune versetzt. Und was gibt es Schöneres als eine sich sportlich, tanzende Jugend in den ersten Advent schwingen zu sehen bei all dem Unsäglichen, was gerade auch junge Menschen dieser Tage in den unterschiedlichen Regionen unserer Welt erleiden müssen. Und ja, diese tanzende Jugend hat Energie, und was für welche, kaum zu bändigende, das hat dieser erste Tag der BYO gezeigt.
29 Turniere mit über 200 Starts, das ist schon eine Hausnummer. Und egal, ob als Paar oder Solo. Alle waren hoch motiviert und voller Ausdrucksstärke. Beide Säle waren bis zum letzten Platz gefüllt. Und auch wenn die meisten Eltern zunächst nur auf den eigenen Nachwuchs fokussiert waren, so ließen sie sich doch – herausgefordert von der Turnierleitung – im Laufe des Tages zu Beifallsstürmen hinreißen, was dann auch allen zu Gute kam. Das Hohe Arsenal in Rendsburg war zum 34. Mal Austragungsstätte der Baltic Youth Open. Die „Baltics“ – wie sie liebevoll genannt werden – ist eine Veranstaltung mit vielen Besonderheiten: Sie sind zum einen das älteste Jugendturnier Deutschlands, zum anderen werden bei den Baltic Youth Open auch die einzigen rein deutschen Ranglisten der Klassen Junioren II und Jugend in den Standard und lateinamerikanischen Tänzen durchgeführt.
Die Tanzsportjugend S-H zusammen mit dem Präsidium und vielen Helferinnen und Helfern haben einen top organisierten Rahmen geboten, in dem sich sehr gut tanzen, speisen und trinken ließ.
In insgesamt 14 Turnieren konnten TSH-Paare und Solisten einen Finalplatz ergattern. Den 1. Platz und damit den begehrten BYO-Pokal ertanzten sich Leo Vogt und Bea Viebrock
(Tanzsportclub Astoria Norderstedt) in der Jugend C Standard, Diana Yeikovych (Tanzen in Kiel) Solo Jun II D Lat. und Milena Asmus (Tanzsportclub Astoria Norderstedt) Sol Jun II C Lat.
Der Tanzsportclub Astoria Norderstedt war an diesem Tage damit der erfolgreichste Verein im TSH.
Am fortgeschrittenen Nachmittag eröffneten dann die Junioren die Rangliste mit ihren Standardtänzen. Angeheizt durch die jeweiligen Fangruppen ging es schon in der Vorrunde energiegeladen zur Sache. 13 Paare tanzten kämpferisch um Platzierungen. Im Finale zeigte sich noch mal, wie dicht die Paare in den Wertungen beieinanderlagen. Am Ende konnten sich Vitalii Karnaukhov und Elizaveta Beloedova (TC Rot-Weiß Leipzig)mit drei gewonnenen Tänzen auf Platz 1 behaupten, gefolgt von Anton Waitz und Maria Fedorchenko (Ahorn Club, TSA im Polizei-SV Berlin) (Platz 2) und Robin Quattelbaum und Nicole Mantush (Boston-Club Düsseldorf) (Platz 3).
Die Jugend A Latein setzte – angestachelt von der Power der Junioren – energetisch noch einen drauf. Mit unglaublichen Tempo rockten sie das Parkett vom Hohen Arsenal. 21 Paare tanzten wie Losgelassene und wurden für ihre Performance – für nordische Verhältnisse – frenetisch gefeiert. Ob die Finalpaare das Wertungsgericht schwindelig getanzt haben, konnte nicht mit Sicherheit gesagt werden. Die abschließenden Wertungen waren in jedem Fall breit gestreut. Auch in diesem Finale lagen die Paare eng beieinander. Gewonnen haben am Ende aber dann doch mit allen Tänzen Kiril Alexander Denius und Debora Farbere (TD Tanzsportclub Düsseldorf Rot-Weiß) vor Jakob Müller und Viktoria Braun (TTC Erlangen) und Tizio Tiago Domingues da Silva und Isabell Zagorje (Grün-Gold-Club Bremen).
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